V e r l e t z u n g e n der Grund – und Menschenrechte – ausharren auf H i l f e - .

                   Ein beginnender Alptraum !                   

 

Vor einer rot werdenden Ampel musste ich am 22.11.1992 in Darmstadt halten. Diese rote Ampel, der nachfolgende PKW Fahrer und eine Menge Verantwortungslosigkeit von Ärzte und Seilschaften Kostenträger haben mein Leben fast komplett zerstört.

Beim Anhalten vor der roten Ampel sah ich im Rückspiegel ein PKW Fahrer angeschossen kommen. Plötzlich krachte es so heftig hinter mir, dass mein stehendes Auto über die rote Ampel bis auf die Kreuzung geschoben wurde. Es hatte den Anschein, als wollte der Fahrer hinter mir Flugversuche machen. Obwohl ich vier Bremslichter - zwei unten und zwei oben hatte, war der PKW Fahrer mit einer überhöhten Geschwindigkeit – laut Gutachter mit 70/80 Kmh auf mich aufgefahren.

Daraufhin stieg er aus seinem Auto, schlug immer wieder mit seinen Fäusten auf seine Kühlerhaube und wiederholte:“ Das muss mir heute auch noch passieren.“

Zur Erstversorgung kam ich in die Städt. Klinik in Darmstadt. Bei einer oberflächlichen Untersuchung wurde ich fast ohnmächtig und fiel um. Der behandelnde Arzt versicherte mir:“ Das wird schon wieder.“  Ich wurde auf das Bett gelegt. „Tragen sie zwei bis drei Tage eine Halskrause und dann sieht die Welt schon wieder anders aus,“ wertete er seine Untersuchungsergebnisse.

Kernspintomographie und Schädel CT die näheren Aufschluss über evtl. innere Verletzungen gegeben hätten, wurden nicht gemacht.

Nach einer oberflächlichen Untersuchung wurde ich mit schweren Verletzungen – wie sich später heraus stellte- am gleichen Abend nach hause geschickt. Die Klinik rief mir ein Taxi und schickte mich mit Schmerzen und Alarmsymptomatik nach hause. Da ich nicht alleine zum Taxi laufen konnte, weil meine Beine unter mir versagten, nahm mich eine Pflegeperson rechts und eine links am Arm und führten mich zum Taxi. Das sollte mich nach hause fahren.

„ Nach zwei bis drei Tage sieht die Welt schon wieder anders aus“, wertete der Arzt sein oberflächliches Untersuchungsergebnis.

Die Welt sieht seit dieser Zeit wirklich anders aus. Es begann im wahrsten Sinne ein Alptraum. Der so unvorstellbar ist, dass man meinen könnte, das Drehbuch einer Kriminalserie zu erleben.

31/2 Wochen nach dem Unfall gab eine zweite Klinik zu, was ich auf dem Bildmaterial erkannt hatte, was ich mir aus der Städt. Klinik organisiert hatte:“ Der Wirbel ist kaputt und irgendwann wird dieser operiert werden müssen. Aber da haben wir noch ein wenig Zeit“, stellte der behandelnde Arzt fest. Schon ein einfaches Röntgenbild der Städt. Klinik DA zeigte den Wirbelbruch. Umso gewissenhafter hätte man mit dieser Diagnostik umgehen müssen. Doch leider traf eine Kettenreaktion von Falschbehandlung ein. Das ich nicht zu Tode „ therapiert“ wurde, ist ein Wunder.

Da die Symptomatik auf Alarm stand, bekam ich fünf Monate nach dem Unfall auf mein androhen mir Hilfe von der Staatsanwaltschaft zu holen, endlich eine Kernspintomographie.

Damit wurde ich sofort zur Operation geschickt. „ Das muss schnellstens operiert werden“, so die Feststellung des Radiologen.

Dann lernte ich Deutschlands Ärzte kennen.

Von Osten nach Westen und von Süden nach Norden. Quer durch Deutschland sammelte ich die Ausführungen des Pschyrembels- klinische Wörterbuch-.

Durch meine eigene med. Kenntnis und dem Bildmaterial was ich mir organisiert hatte und auswerten konnte, wusste ich in welch einer Situation ich war.

 Im Norden in der 22. Klinik blieb ich nach 3 3/4 jähriger Suche vor meiner OP in 1996 mit einer Alarmsymptomatik und Lähmungen in unterschiedlicher Ausführung in letzter Minute hängen. Die durchgebohrten Wirbelteile waren schon bis in der Nasenhöhle.

Die Siemens – Betriebskrankenkasse hatte mir nicht einmal geholfen, dass ich in letzter Minute zur OP in die Klinik kam. Am Montag sollte ich zur OP in der Klinik sein und am Freitag vorher wollte mir die Siemens – Betriebskrankenkasse den med. Dienst nach hause schicken, der erlauben sollte, ob ich mich operieren lassen durfte.

Aus dem Freundeskreis wurde ich dann nach Hannover zur OP gefahren, weil sich die Krankenkasse sträubte mir zum überleben zu helfen.  Durch die durchgebohrten Wirbelteile bis in die Nasenhöhle wurde ich auf der Autobahn immer wieder ohnmächtig und die Parkplätze mussten angefahren werden, weil ich mich übergeben musste.

Schon damals hätte die Siemens – Betriebskrankenkasse und Seilschaften mich zu hause sterben lassen. Genau wie heute blockierte man mir auch damals vor meiner OP den Weg der Lebensrettung.

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